Europa-Direkt-Informationszentrum besucht die Galappmühle

„Es dauert einen halben Tag, dann ist die Bustour ausgebucht.“ So beschreibt Werner Rech vom städtischen „Europa-Direkt-Informationszentrum“ das Interesse der Lauterer Bürger an Europa. Es sei für die Bürger interessant, die Spuren zu entdecken, die die Fördermittel der EU in Kaiserslautern und der Region hinterlassen. „Viele Projekte könnten ohne diese EU-Gelder nicht umgesetzt werden“, so Rech. Aus diesem Grund findet diese Informationsfahrt jährlich während der Europawoche statt. In diesem Jahr waren die Stationen das Industriegebiet Nord, das Stadtmuseum Otterberg und – zum Abschluss der Tour – das ASZ mit seinem Standort Galappmühle.
Nachdem sie sich mit einem kleinen Imbiss gestärkt hatten, machten sich die rund 40 Besucher auf, die Galappmühle zu erkunden. Die Geschichte dieses Lauterer Kleinods, das vom ASZ mit viel Liebe zum Detail wieder aus seinem Dornröschenschlaf erweckt wird, war Gegenstand vieler Fragen der Besucher. Aber auch die Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und die Produktionsschule weckten das Interesse. Einen guten Eindruck in die Arbeit der Produktionsschule vermittelte die Holzwerkstatt, wo die Teilnehmer gerade an ihren Holzburgen arbeiteten. Wie die jungen Leute in diese Maßnahme kommen, was die Vorteile von praktischer Arbeit in Verbindung mit Unterricht sind, ob die Schüler regelmäßig kommen und wie ihre Chancen sind, wenn sie das Ziel, „Abschluss der Berufsreife“, den früheren Hauptschulabschluss, erreicht haben, waren einige der Fragen, die von den ASZ-Mitarbeitern beantwortet wurden. Auch im direkten Gespräch mit den Jugendlichen konnten sich die Besucher davon überzeugen, dass hier ein sinnvolles Projekt umgesetzt wird.

Reges Interesse herrschte bei den Besuchern, die zum Abschluss der Bustour die Galappmühle besichtigten.

Durch einen kleinen Imbiss gestärkt ging es auf Entdeckungstour

Die Galappmühle – Kaiserslauterer Kleinod mit langer Geschichte

In der Holzwerkststatt der Produktionsschule arbeiten die Jugendlichen an ihren Holzburgen

Auch der Gartenbereich stieß auf reges Interesse